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Ausbildung zum Maulwurfschreckhund

Maulwürfe können eine echte Plage im eigenen Garten sein. In manchen Jahren ist es besonders schlimm - ein Maulswurfshaufen reiht sich an den anderen. Meistens können wir damit trotzdem recht entspannt umgehen.

Doch als die pelzigen Wühler so dreist waren und uns auf ihre Art den Stinkefinger zeigten, war Schluss!
Es musste was passieren!

Was lag näher als unsere Havaneserbande zur Vertreibung und Abschreckung
gegen Maulwürfe einzusetzen. Doch dafür mussten die kleinen und......

... großen Havaneser natürlich erst einmal gründlich ausgebildet werden. Sie mussten lernen, wie Maulwürfe aussehen, wo sie leben, was sie fressen, wie alt sie werden, wie viele Junge sie bekommen und wie alt sie werden können. Besonders wichtig war, dass man sie  nicht töten darf nur weil Frauchen das verbietet, sondern weil die schwarzen Buddler unter Naturschutz stehen. 

"Schwarzes,14 bis 16 cm langes Tier mit 80 bis 120 g schwer, vier große Pfoten zum Graben, lebt unter der Erde und macht Erdhäufen im Garten. OK! Damit müssten wir klarkommen."

Das Interesse war auf jeden Fall schon mal da....

Entsprechendes Lehrmaterial gab es  auch. Die Ausbildung zum Maulwurfschreckhund konnte beginnen.

Goro schaute sich das "Feindbild" ganz genau an. Das war auch wichtig, denn sie sollten ja die richtigen Tiere anschleppen.
Die Parole war:

Fangt sie lebend und bringt sie her (damit wir sie beim Nachbarn aussetzen können).  Oder, wenn das nicht möglich ist: verjagt sie - egal wie!

Als wir dachten, dass eigentlich jedem, auch dem jüngsten Hund, klar sein müsste wie die Tiere aussehen, die sie suchen sollten, schickten wir die Bande los.

Mit Feuereifer gingen die großen und die kleinen Havis auf die Suche nach
den Maulwürfen.
Goro und Finchen begaben sich gleich mal in den Untergrund und machten aus einem kleinen Loch ein ziemlich großes.....

"Gleich hab` ich ihn!"

"Die Bude ist leer! Das war wohl nichts!"

Grisu machte auch Beute....

" Ich hab`einen Maulwurf erlegt!"

" Ich lach` mich tot! ER HAT EINEN MAULWURF!!! Einen grünen.....!
Kind, geh noch mal das Schild angucken!"

"Ha, ha! Klar doch ! Ein Maulwurf mit langem grünem Schwanz!"

"DAS ist ein Krokodil du Dummi!"

Guido fand bei der Suche auch ein Tier und schon ging der Streit darum los.....

Die Farbe hätte ja gepasst, aber es hatte eindeutig zu viele Beine! Sah auch irgendwie gruselig aus.

"Besser eingraben. Vielleicht vertreibt es ja den Maulwurf."

Goro fand auch was Schwarzes, aber die Feder hatte wohl mal zum  Storch gehört, der zwei Häuser weiter auf dem Dach wohnt.

Flocke versuchte sich als Spürhund. Irgendwo müssen die Maulwürfe doch
zu finden sein.....

Grisu machte auch Beute, aber ein Maulwurf war das ganz klar auch nicht.

"Beute! Ich hab` Beute gemacht! Ich hab` einen richtig fetten Brummer erwischt!"

 

"Oh Mann! Bruder du haust mich um! DAS ist doch kein Maulwurf! Viel zu groß und schwarz ist es auch nicht."

"Mein Maulwurf ist grün!"

"Das war wohl auch nichts. Ich entsorg` den  Frosch dann mal in den Hohner See....."

"Ich geb`s  auf, das lernen die nie!"

"Ist ja auch frustrierend wenn sie dauernd immer nur die falschen Viecher anschleppen."

" MAMAAA! Haben Maulwürfe ein Horn auf der Nase? Wenn ja, dann guckt hier
einer raus!"

"Das war wohl auch wieder nichts! Das Tier zum Horn fehlt!"

Doch dann saß da auf einmal auf einem der Maulwurfshäufen so ein komischer
Typ.

"Nix wie hin. Den gucken wir uns gleich mal genauer an."

"Auf frischer Tat ertappt! Der kommt gerade aus dem Maulwurfshaufen!"

 

"Ob das wohl jetzt endlich ein Maulwurf ist?"

"Töten darf man den nicht, aber mal ein bisschen dran knabbern wird ja
wohl erlaubt sein...."

"Ich brauche einen Experten!  Dodo komm doch mal her und schau`dir meinen
Maulwurf an!"

"Gut, ohne Haarspange sehe ich grade nicht viel. Bin blind wie ein Maulwurf. Aber der riecht nicht nach Maulwurf, der schmeckt nicht nach Maulwurf, das ist kein Maulwurf! DAS ist ein Opossum. - Und wenn ich ehrlich bin - das Tier ist aus Gips. Sucht weiter!"

"Guck mal, ein  Albino Maulwurf! Gibt`s die wirklich auch in weiß? " 

"Ich mag nicht mehr. Die Buddelei im Dreck ist eklig. "

"Wem sagst du das? Ich seh schon bald selber wie ein Maulwurf aus und
zwischen den Zähnen knirscht es."

"Also Kinder jetzt reicht`s. Maulwurfschreckhund hin oder her. Soll`n die
doch ihre Maulwürfe selber vertreiben! Holt Bällchen - wir lösen das jetzt anders."

Da war Goro sofort mit dabei.

Alle packten mit an und brachten Bällchen herbei.

"Also ich habe die Nase voll von der Schufterei im Urlaub. Wir stopfen jetzt die Bällchen in die Maulwurfslöcher und dann ist Schluss mit Maulwurf suchen! Dann kommt er nicht mehr raus aus seinem Bau und wir haben unsere Ruhe."

"Guuute Idee! Und mal ganz ehrlich: Welcher Hund braucht schon ein Zertifikat als geprüfter Maulwurfschreckhund?"

 

Datum:25.11.17|12:02Uhr
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