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| WIR, das ist die Familie Grodtke. Sie
besteht aus meinem Mann Ivo (Datenbankspezialist und Dozent), unseren beiden
Söhnen Aron und Tibor, mir, Elke Grodtke (Designerin) und unserer vielköpfigen
vierbeinigen Gang. | |
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| Unsere vierbeinigen
Familienmitglieder sind mehrere Havaneser, | |
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| unser welpenbegeisterter Bengalkater Rambo und... | |
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| Fluffi unsere unerschrockene, ebenfalls sehr spielfreudige
Sibirische Katze. Ihr gehört unser Sohn Aron. | |
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| Tibor`s PON-Hündin Jenna. Alle zusammen leben wir in einem
in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit renovierten Fachwerkhaus aus dem Jahr
1767, in dem kleinen Ort Ebhausen bei Nagold, im nördlichen Schwarzwald. | |
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Unsere Zucht und unsere Zuchtziele | |
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| Seit wir 1982 begonnen haben zu
züchten, (damals hatten wir noch unsere heißgeliebten Bobtails), gehören auch
immer wieder Welpen zu unserem Leben. Jedes Mal ein kleines Wunder. | |
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| Jedes Mal ein neues Abenteuer. Jedes
Mal völlig unterschiedliche Charaktere und Temperamente, sowohl bei den Welpen
wie auch bei den neuen Familien unserer Hundekinder. Jedes Mal sehr spannend! | |
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Unser oberstes Zuchtziel sind
gesunde, freundliche und familientaugliche Hunde. Wenn sie darüber hinaus auch
noch ausstellungsfähig sind, ist das wunderbar, für uns aber nicht das
Allerwichtigste.
Wir haben selber die Erfahrung gemacht, dass man mit einem lieben,
freundlichen Familienhund mit einer z.B. 2 cm zu langen Nase oder etwas zu
großen Ohren wunderbar zusammenleben kann - mit einer Hundeschönheit mit
Wesensmängeln ärgert man sich oft aber ein ganzes Hundeleben lang herum. Daher
geht für uns ein freundliches aufgeschlossenes Wesen, Instinktsicherheit und
Gesundheit im Zweifelsfalle stets vor reiner Schönheitszucht. | |
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| Ausstellungen brauchen unsere Hunde
trotzdem nicht zu scheuen, wie sie auf zahlreichen Ausstellungen über zwanzig
Jahre hinweg immer wieder bewiesen haben und was man auch an ihren vielen
Siegen und Titeln sehen kann. Ausstellungen und Ausstellungserfolge sind für
uns zwar ganz nett, aber sie haben für uns nicht oberste Priorität. Sie
gehören einfach mit zur Zucht dazu, wenn man als Züchter auf Dauer ernst
genommen werden will und sind eine Kontrolle, ob die Hunde, die man züchtet,
auch in der Konkurrenz mit anderen Hunden erfolgreich sein können oder nicht. | |
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| Natürlich macht es auch immer wieder
Spaß Ausstellungen zu besuchen, dort andere Züchter und Hundefreunde zu
treffen, neue Hunde anschauen zu können oder die eigenen Hunde auszustellen -
aber in den Zeiten, in denen wir Welpen haben, wird man uns nur in sehr
seltenen Ausnahmefällen auf Ausstellungen antreffen können. | |
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| Es ist in der Aufzuchtzeit einfach
wichtiger und in unseren Augen auch sinnvoller, die Zeit mit den Welpen und
ihren künftigen Familien zu verbringen. | |
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| Außerdem ist uns das Risiko zu groß,
uns irgendwelche Krankheiten von dort einzuschleppen, wenn wir noch ungeimpfte
Welpen haben. | |
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| Nachdem wir selber zu Beginn unserer
Hundehalterlaufbahn zweimal durch schlecht geprägte Welpen sehr viel Lehrgeld
zahlen mussten, ist es uns ein besonderes Anliegen unseren Hundekindern und
ihren neuen Familien einen besseren Start zu ermöglichen. Deshalb legen wir
größten Wert auf familiengerechte Prägung und Aufzucht unserer Welpen. | |
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Das heißt, dass wir unsere Welpen von
Anfang an im Familienkreis aufziehen und alles dafür tun, damit die Kleinen an
so ziemlich alles gewöhnt werden, was sie später in ihren neuen Familien
erwarten könnte.
Nach der Geburt sind sie die ersten beiden Wochen im Schlafzimmerbereich
untergebracht, dann im Vorraum vor dem Kinderzimmer, später tagsüber bei
schönem Wetter im Garten, in der Küche oder in meinem Büro. Je nach Jahreszeit
und Wetter begleiten sie uns dann schon ab der 5. Woche im Auto und bei
Spaziergängen. Sie sind also immer da, wo was los ist. | |
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| Daher lernen sie bei uns von klein
auf jede Menge Besuch, große Hunde, Katzen, Auto, Kleintiere, viele
unterschiedliche Arten von Untergründen, Geräuschen, Maschinen und vieles
andere mehr kennen. | |
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| Sind besondere Bedingungen in der
künftigen Familie gegeben, so nehmen wir- wenn möglich - Gleiches oder
Ähnliches in unser Sozialisierungsprogramm auf. Dann zeigen wir ihnen schon
früh, Pferde, Kühe, Kaninchen, Hühner, .... | |
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| Ziegen, gewöhnen sie an Flugtaschen, Rollstuhl, Motorräder
oder spielen ihnen Opernarien oder Klavierkonzerte vor...... je nachdem .... | |
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| Den neuen Familien geben wir gerne
die Möglichkeit ihren Welpen regelmäßig von klein auf zu besuchen und dadurch
aktiv bei der Prägung der Welpen mitzuwirken und sich mit ihrem zukünftigen
Familienmitglied bekannt zu machen. | |
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| Mit umfangreichem eigenem
schriftlichen und anschaulichen Informationsmaterial über unsere Havaneser,
ihre Haltung, Pflege, Herkunft, Fütterung usw., das jede Welpenfamilie schon
lange vor der Abgabe der Welpen erhält, versuchen wir die notwendigen Infos
schon in der Vorbereitungsphase vor dem Umzug des Welpen zu vermitteln. | |
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Tipps zum Einkauf von Futter,
Pflegeutensilien, Spielzeug und entsprechende Kataloge und Bestelladressen
gibt es natürlich auch.
Das Internet, unsere Homepage, E-Mails und meine Digitalkamera machen es
möglich ein bis zweimal pro Woche den künftigen Welpenfamilien aktuelle Fotos
von ihren Welpen zu schicken. So können auch die Familien, die wegen großer
Entfernungen nicht regelmäßig zu Besuch kommen können, die Fortschritte der
Welpen zumindest auf Bildern miterleben. | |
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| Ich weiß noch, wie sehr ich mich auch
nur über ein einziges Bild gefreut hätte, als ich selber auf einen Hund
gewartet habe. Leider war da kaum Interesse oder auch Zeit dafür vorhanden und
ich konnte froh sein, wenn ich überhaupt ein Foto bekam. Das versuche ich
anders zu machen, denn ich finde es schön, die spannende Zeit mit den Welpen
mit ihren neuen Familien von klein auf zu teilen. | |
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Es ist uns ein großes Anliegen,
besonders auch den Kindern der neuen Welpenfamilien zu vermitteln, dass es
sich bei der "Anschaffung" eines Hundes nicht um irgendeinen Artikel unserer
Wegwerfgesellschaft handelt, den man mal so eben irgendwo unüberlegt kaufen
kann und ihn dann - wenn man ihn über hat oder er kaputt ist - einfach
wegwirft, sondern dass die "Adoption" eines Lebewesens wohlüberlegt sein muss.
Viele Überlegungen im Vorfeld, Vorbereitungen, Konsequenz, Verständnis, Geld
und auch sehr viel Liebe und Geduld gehören dazu, wenn man für 15 bis 20 Jahre
die Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen will.
Eltern, die sich hauptsächlich wegen den Kindern für einen Hund entscheiden
wollen, muss klar sein, dass man bei einer so langlebigen Rasse den Hund noch
lange haben wird, wenn die Kinder vielleicht schon längst ausgezogen sind.
Auch dann muss der haarige Kamerad vieler Jahre immer noch bei ihnen sein
liebevolles zu Hause haben..... | |
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| Familiengerechte Aufzucht bedeutet
für uns auch, dass wir gerne frühzeitig Kontakt mit den neuen Familien unserer
Hundekinder haben möchten. Erstens um sie besser kennen zu lernen und zweitens
um den Welpen und ihren künftigen Familien schon sehr früh erste Kontakte zu
ermöglichen. Wenn es irgendwie machbar ist, gibt es für die Bindung
Mensch/Hund kaum etwas Besseres, als wenn der Welpe durch regelmäßige Besuche
seiner künftigen Menschen diese Menschen als von klein auf zu seinem Leben
dazu gehörend wahrnehmen kann. | |
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| Klar, dass ein solchermaßen
vorbereitetes, familiengerecht geprägtes Hundekind viel komplikationsloser und
ohne Trauer in sein neues Heim umziehen kann als eines, dass gezwungen wird
mit wildfremden Menschen mitzugehen. Auch uns fällt es sehr viel leichter
unsere Hundekinder gehen zu lassen, wenn die Menschen, denen man sie für ihr
weiteres Leben anvertraut, nicht nur Namen oder Gesichter sind, die man einmal
gesehen hat, sondern durch mehrere Besuche und Anrufe, schon fast so etwas wie
persönliche Bekannte geworden sind. Ich denke, auch für die neuen Familien
bedeutet es, dass sie viel ungezwungener mal anrufen, erzählen oder fragen
können, wenn Züchter und Welpenfamilie sich nicht nur ganz flüchtig kennen
gelernt haben. | |
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(Foto oben: Wuslon`s Friendly Peggy Sue geb.1993)
Bis auf ganz wenige Hundefamilien haben wir immer noch
Kontakt zu den Familien unserer Welpen und freuen uns immer sehr über Post,
Fotos, E-Mails, Anrufe oder Besuche von unseren Hundekindern und ihren
Menschen. Es beruhigt und freut uns sehr, wenn wir gelegentlich immer mal
wieder von ihnen hören. Es ist toll, dass wir auch von den ersten
Havaneserkindern aus unserer Zucht (dieses Jahr werden sie 19 Jahre alt) immer
noch sporadisch etwas hören oder sehen dürfen (bis auf eine Hündin leben alle
noch)., | |
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| (Foto oben: Wuslon`s Attila, geb. 1988, neulich bei uns zu
Besuch) | |
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(Wuslon`s Ajax geb. 1988 mit pflegeleichtem Sommerschnitt -
aber immer noch fit und heißgeliebt)
Es ist schön zu hören und zu sehen, wie unsere
Hundekinder (und UNSERE Hundekinder bleiben sie, auch wenn schon manche von
ihnen uralt sind) am Leben ihrer Familien teilnehmen, es bereichern, Freund,
Kamerad, Spielgefährte, | |
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| Tröster, Therapeut, Helfer, Fitnesspartner und
Schmusepartner sind. Zu sehen welch großen Stellenwert sie in den meisten
Familien einnehmen, gibt uns die Bestätigung, dass das Züchten und die
familiengerechte Prägung unserer Welpen, so wie wir es machen, nicht nur ein
unglaublich schönes, arbeitsintensives Hobby, sondern auch eine durchaus
sinnvolle Aufgabe ist. | |
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| Für uns endet die Verbundenheit mit
unseren Welpen nicht, sobald sie hier außer Haus gehen. Im Idealfall dürfen
wir zusammen mit den neuen Familien unsere Hundekinder ihr ganzes Hundeleben
lang (wenn auch auf Distanz und manchmal nur sporadisch) betreuen und
begleiten. Sollten Fragen kommen oder Hilfe bei der Pflege benötigt werden, so
stehen wir immer gerne zur Verfügung und werden stets für Sie ein offenes Ohr
haben. | |
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| Es macht uns immer noch sehr stolz,
wenn uns unsere Welpenfamilien auch am Ende des Hundelebens, anrufen und um
Rat, Hilfe oder Trost nachfragen. Wenn das Verhältnis und die Verbindung durch
den Welpen so lange gehalten hat, dann weiß ich, dass wir es gut gemacht
haben. | |
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