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| Der Havaneser ist eine der noch selteneren
Kleinhunderassen. Von einigen beherzten Exilkubanern, die während der
Kennedy-Ära nach Amerika flüchteten und ihre Hunde mitnehmen konnten, ist diese
Rasse in Amerika weitergezüchtet worden. |
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| Sein Ursprung ist nicht mehr sicher Feststellbar. Man vermutet
jedoch, daß der Malteser als Vorfahre des Havanesers mit den spanischen
Eroberern in die Karibik kam und sich dort, hauptsächlich auf Kuba, als eigene
Rasse entwickelte. |
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| Die ersten Havaneser wurden damals "Havana Silk Dog"
( Havana's Seidenhündchen ) genannt, nach der Hauptstadt Kubas. Ab und zu wird
der Havaneser auch als "Bichon Havanaise" erwähnt. Lange Zeit war er ein
beliebter Kleinhund, der speziell von Damen der hohen Gesellschaft gehalten
wurde. Im 17. Jahrhundert erfreute er sich auch in Europa großer Popularität.
Wie viele anderen Hunderassen auch, geriet der Havaneser auch nach und nach in
Vergessenheit und wurde nur noch auf Kuba weitergezüchtet und gehalten. |
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| Der Havaneser ist ein kleiner Hund von leicht rechteckigem
Körperbau. Sein Gewicht beträgt zwischen 3 Kg bis max. 6 Kg. Gelegentlich kommen
aber auch etwas leichtere oder schwerere Havaneser vor. Dies liegt daran, daß
diese Rasse noch nicht so durchgezüchtet ist, wie andere Rassen. |
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| Seine Schulterhöhe liegt im Normalfall zwischen 22
und 28 cm. Seine ungefähre Größe und sein Endgewicht kann meist schon mit 6 bis
8 Wochen vorhergesagt werden. Für Familien mit kleinen Kindern ist ein Havaneser
vom etwas schwereren, kräftigeren Typ besser geeignet, da ich aus eigener
Erfahrung mit meinen eigenen Kindern sehen konnte, daß Hunde ab der 4-4,5 Kg
Grenze einfacher kindertauglicher sind. |
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| Der Oberkopf ist flach und breit, der Stopp unauffällig. Der
Fang ist relativ schmal mit sehr flachen, nicht überhängenden Lefzen, schwarze
Nase und Scherengebiß. Die Augen sollten ziemlich groß und sehr dunkel,
vorzugsweise dunkelbraun mit mandelförmiger Lidöffnung sein. Der Havaneser trägt
seine seidige behaarte Rute über dem Rücken. |
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Die Haare sind weich und an der Spitze leicht
gewellt. Es ist selten reinweiß, meist kommt er in beige in allen
Schattierungen, sowie in braun, grau, Anthrazit oder weiß mit großen Abzeichen
in den vorgenannten Farbtönen vor.
Sein fülliges, weiches Haarkleid, das keinem
saisonbedingtem Haarwechsel untersteht (d.h.. er haart nicht), wird durch
regelmäßiges Kämmen und Bürsten gepflegt. Wenn der Hund nicht ausgestellt werden
soll, kann das Fell, falls erwünscht, zurückgeschnitten werden. Baden darf man
ihn sooft es nötig ist. |
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| Der Havaneser ist außergewöhnlich intelligent und durch seine
stets wache Neugierde sehr leicht erziehbar. Mit seinem offenen Wesen und seinem
unwiderstehlichen Charme gewinnt er im Nu jedes Herz und wird sehr bald
Mittelpunkt jeder Familie. Er ist außergewöhnlich drollig und kameradschaftlich,
deshalb ist er auch speziell Familien mit Kindern zu empfehlen. |
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| Obwohl ein Kleinhund, ist er vom Charakter und
seiner Konstitution her für jedespielerische Schandtat zu haben. Unsere
Havaneser sind mit Kindern stets sehr geduldig und zuverlässig. Sie spielen
gerne mit ihnen und machen fast jeden Blödsinn mit (zur Zeit lernen sie mit
unserem vierjährigen Sohn Scateboard fahren). Wenn es ihnen irgendwann einmal zu
viel wird oder die Kinder zu grob werden, ziehen sie sich einfach in ihren Korb
oder an einen anderen Ort zurück und zeigen so, daß sie nicht mehr wollen. |
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| Seine fröhliche Art und seine Lebensfreude wirken immer wieder
aufs Neue ansteckend und so ist er auch für Menschen, die viel alleine sind oder
zu Depressionen neigen, ein guter Kamerad, der einem durch sein munteres Wesen
und seine ganze Ausstrahlung immer wieder aufs Neue zeigt: Das Leben ist schön!
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| Wenn Sie einmal die Gelegenheit haben einen
Havaneser zuzusehen, wie er durch hohes Gras rennt, den Kopf vor lauter Übermut
in den Nacken wirft, die Ohren wie bei einem Kaninchen dabei in die Höhe fliegen
und das ganze kleine Hundegesicht vor Lebensfreude strahlt, dann werden Sie
diese Behauptung verstehen. |
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| Seinen Menschen
gegenüber ist der Havaneser sehr anhänglich, verschmust und treu. |
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| Er will überall mit dabei sein, egal ob Spaziergang, Wanderung,
Bergtour, Autofahrt, Bootsfahrt, Surfbrett, im Flugzeug oder einfach nur auf dem
Sofa. Wo auch immer Sie sind und was sie auch immer tun mögen, er wird stets ein
guter Begleiter und Gesellschafter sein. |
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| Fremden gegenüber kann der Havaneser etwas zurückhaltend sein,
Freunde werden allerdings schnell als solche erkannt und auch als solche
behandelt. Besucher werden gebührend gemeldet, allerdings ohne dabei in
hysterisches Gekläff zu verfallen. |
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| Das Gebell des Havaneser ist für seine geringe
Körpergröße recht tief und wohlklingend und man würde hinter geschlossener Tür
eher einen etwas größeren Hund vermuten. Generell kann man sagen, daß Havaneser
sehr wenig bellen und deshalb auch gut ohne Schwierigkeiten in
Mehrfamilienhäusern zu halten sind. |
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| Havaneser wurden in früheren Zeiten auf sehr vielen Wanderbühnen
und auch im Zirkus vorgeführt. Keinem anderen Hund konnte man so leicht
irgendwelche Kunststückchen beibringen. |
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| Havaneser wurden in früheren Zeiten auf sehr vielen Wanderbühnen
und auch im Zirkus vorgeführt. Keinem anderen Hund konnte man so leicht
irgendwelche Kunststückchen beibringen. |
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Der Havaneser ist ein sehr auf seine Familie bezogener Hund und
nur dann wirklich glücklich, wenn er auch als
vollwertiges Familienmitglied aufgenommen wird. |
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| Deshalb leben unsere Havi's mit uns und unseren
Söhnen und den Katzen zusammen im Haus und Garten. |
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| Unsere Welpen wachsen im Wohnbereich auf und haben so ständigen
Kontakt mit uns und den erwachsenen Hunden. Sobald sie geimpft sind nehmen wir
sie im Auto auf kleinere Fahrten mit. |
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| Sie machen schon kleinere Spaziergänge mit uns oder
begleiten uns zum Einkaufen. So werden sie von klein auf an das Leben in der
Familie, an Kinder, Katzen und ans Auto gewöhnt. |
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| Wir geben unsere Havaneserwelpen im Normalfall frühestens ab der
10. Woche an ihre neuen Familien ab. |
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Bis dahin sind sie bereits mehrfach entwurmt, vom
Tierarzt gründlich untersucht und gegen Staupe, Hepatitis, Parovirose und
Leptospirose geimpft worden.
Gegen Tollwut wird meistens erst mit 12 Wochen bei der
Nachimpfung geimpft. Sie werden im Alter von ca. 8 Wochen von einem Zuchtwart
unseres Verbandes "abgenommen" (d.h. besichtigt, tätowiert und untersucht) und
erhalten dann von der Zuchtbuchstelle des Verbandes Deutscher Kleinhundezüchter
(Mitglied im VDH, FCI ), Ahnentafel bzw. Registerbescheinigungen. |
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| Unsere Welpen bekommen eine kleine Grundausstattung, einen
Futterplan und eine ausführliche Rasse und Pflegebeschreibung, Impfpass und
Ahnentafel mit auf ihren Weg in ihre neuen Familien. |
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| Unsere Verantwortung und unsere Verbundenheit mit
unseren Welpen endet nicht sobald die uns verlassen, um in einer neuen Familie
ein hoffentlich, langes Hundeleben zu führen, an der Tür, sie geht weiter,
solange der Hund lebt. |
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| Deshalb sind wir auch später gerne bereit Fragen zu beantworten
oder wenn es nötig ist zu helfen. Wir freuen uns immer von unseren "Kleinen" zu
hören, nicht nur bei Problemchen sondern einfach auch mal um zu hören wie es den
kleinen Rackern geht und was sie jetzt wieder angestellt oder vollbracht haben. |
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| Es ist schön wenn man sie ab und zu einmal wieder
sieht und sich selbst davon überzeugen kann, was aus den kleinen verspielten
Welpen für tolle erwachsenen Hunde geworden sind. |
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| Unsere Havi's sind eine wundervolle Rasse, die noch nicht
überzüchtet oder zum Modehund degradiert wurde. Es sind kleine Hunde mit der
Seele eines großen Hundes, noch unverzüchtet, instinktsicher und gesund. |
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Unser Bestreben ist es durch gezielte, vernünftige
Zucht diese Eigenschaften der Havaneser zu bewahren und so zu verhindern, daß
die Havaneser nicht wie viele andere, einst wundervolle Hunderassen, "auf den
Hund kommen".
Vielleicht sind Sie nun auf unsere Havaneser
neugierig geworden. |
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