Wuslons Havaneser

Verband Deutscher Kleinhunde Rasse

Vom Decken bis zur Geburt.

 

Diese Fotoserie ist ganz speziell der Klasse 5 E der Christiane Herzog Realschule in Nagold gewidmet.

Zusammen mit ihrer Biologielehrerin Frau Alt wollen wir den Mädchen und Jungen die Möglichkeit geben, die Entwicklung von Welpen vom Decktag bis zur Geburt, und dann die ersten 10 Wochen im Leben der Welpen mitzuerleben.

Das ist eine sehr spannende Zeit, die auch für uns jedes Mal wieder viel Freude, Aufregung, Arbeit und Neues bringt.

Zu diesem Abenteuer möchten wir alle einladen, die Freude daran haben, die Entwicklung unserer Welpen zu verfolgen und ganz besonders natürlich die künftigen Familien unserer Hundekinder, die es schon jetzt kaum noch erwarten können bis ihre Welpen endlich so weit sind, um zu ihnen umziehen zu können.

Eine Geburt ist für die Hundemutter immer sehr anstrengend und für den Zuschauer ganz sicher kein besonders schöner Anblick.

Bevor wir unsere ersten Welpen bekamen, hatte ich eine Riesenangst, ob ich mit Blut, Fruchtwasser, glitschigen Welpen usw. überhaupt umgehen könnte, aber ich habe es gelernt und bin seither immer wieder von Neuem davon fasziniert, wie perfekt die Natur ihre Lebewesen ausgestattet hat wenn sie auf die Welt kommen, wie instinktsicher die Hundemütter und auch ihre Kinder schon unmittelbar während und nach einer Geburt agieren. Unglaublich rührend ist es , wenn man zusehen darf, wie ein - noch nicht einmal abgenabelter Welpe - noch blind und taub, zielstrebig Richtung Mamas Bauch robbt um sich dann die nächste pralle Zitze zu schnappen um mit kräftigen Zügen zu trinken.

Die Fotos über die Geburt unserer Welpen zeigen eine Geburt wie sie ist: mit einer unfrisierten, erschöpften Hundemutter einer Langhaarrasse, mit vom Fruchtwasser nassem Haar und nassen, noch sehr unfotogenen Welpen mit Nachgeburt und Nabelschnur:
Der Beginn eines Hundelebens oder
Fünf kleine Havaneser
auf dem Weg in die Welt!
Havaneser Wuslon 01
Das ist unser Havanesermädchen Melba. (Wuslon`s Nomeda) Als sie dieses Jahr läufig wurde, stand für uns fest, dass sie nun das erste Mal Welpen bekommen sollte. Als Mann haben wir für sie einen jungen Havaneserrüden ausgesucht, der im Saarland zu Hause ist.
Havaneser Wuslon 02
Sein Name ist Asti vom Dreiherrnstein, kurz Asti genannt.

Hündinnen sind im Normalfall nur ein bis zweimal im Jahr paarungsbereit (also im Schnitt alle 6 bis 9 Monate). Man sagt, sie sind dann läufig. Die Zeit der Paarungsbereitschaft bezeichnet man als Läufigkeit und zwar deshalb, weil auch eine gut erzogene Hündin in dieser Zeit, auf der Suche nach einem passenden Hundemann, ihren Besitzern gerne wegläuft. (weglaufen = läufig = Läufigkeit)

Wenn die Hündin läufig wird , merkt man das daran, dass ihre Vulva anschwillt und dann richtig prall wird. Die Hündin hat am Anfang einen bräunlich- rötlichen Ausfluss, der dann richtig hellrot blutig wird. In dieser Zeit, wenn die Vulva noch richtig fest geschwollen ist, lässt sich die Hündin noch nicht decken. Sie verkündet beim Spazierengehen durch häufiges Setzen von Duftmarken aber schon mal allen Rüden der Umgebung:"Hey Jungs! Ich bin läufig! Schaut doch mal vorbei! Bald suche ich einen geeigneten Vater für meine Welpen!"

In Gegenden in denen viele Hunde unbeaufsichtigt herumlaufen können, kann es dann sein, dass man in dieser Zeit plötzlich fremde Rüden vor der Haustür oder im Garten sitzen hat.

Diese Zeit dauert ungefähr 10 bis 12 Tage. Dann hört die Blutung auf, der Ausfluss wird rosa-wässrig und die Vulva wird weicher und schwillt ab.
Havaneser Wuslon 03
Dann ist die Hündin ein paar Tage paarungsbereit. Das heißt, sie wird einen Rüden nun nicht mehr durch Beißen abwehren und die Paarung zulassen. Die meisten Hündinnen lassen sich zwischen dem 10. und 15. Läufigkeitstag decken. Manche sind schon am 8. Tag so weit und andere lassen sich auch noch am 18. Tag decken. Da der ideale Deckzeitpunkt von Hündin zu Hündin verschieden ist und manchmal auch von Läufigkeit zu Läufigkeit variiert, muss man die Hündin in dieser Zeit besonders gut beobachten, damit es nicht zu ungewolltem Hundenachwuchs kommt oder dass man nicht den richtigen Deckzeitpunkt verpasst.
Da wir keine Mischlingswelpen haben wollen, ist es jetzt an der Zeit mit unserer Hündin zum Decken zu fahren.
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Da sich beide Hunde noch nie gesehen haben, ist es erst einmal sehr spannend, ob sich die beiden Hunde überhaupt mögen. Auch wenn die Hündinnen und die Rüden in der Zeit der Läufigkeit sehr triebgesteuert sind, gibt es trotzdem immer wieder Hündinnen oder Rüden, die den ihnen zugedachten Partner ablehnen. Egal wie gut er riecht oder aussieht und egal wie sehr die Hündin läufig ist. Wenn das der Fall ist, kann man unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren.

Aber wie man sieht: Die beiden Hunde fanden sich gegenseitig ganz toll und es dauerte nicht sehr lange bis Asti unsere Melba deckte.
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Sie haben dann noch eine Weile nett miteinander gespielt und sehr heftig miteinander geflirtet. Ich finde man sieht ihnen auf diesem Foto an, dass sie die ganze Sache prima fanden. Am übernächsten Tag kam Asti zu uns nach Hause und Melba wurde noch einmal von ihm gedeckt.

Danach begann eine spannende Zeit des Wartens. Bekommt sie Kinder oder bekommt sie keine.....?
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In den ersten drei Wochen der Trächtigkeit verändern sich die Hündinnen noch nicht sehr. Manche werden etwas ruhiger, manchen ist häufiger schlecht und sie müssen sich übergeben und manche sind etwas mäkelig mit ihrem Futter.

Ich kann meinen Hündinnen oft am Ausdruck ihrer Augen ansehen, ob sie Kinder bekommen oder nicht. Sie bekommen so einen weichen, verklärten Blick und dann weiß ich: Aha, es hat geklappt. Wir dürfen uns mit ihnen auf Hundekinder freuen!
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Nach drei Wochen werden Melba`s Zitzen rosiger und größer. Das ist auch ein deutliches Zeichen, dass Welpen unterwegs sind. Nach der dritten Woche kann man auch mit Ultraschall beim Tierarzt nachschauen, ob die Hündin tragend ist.
So sehen Welpen auf einem Ultraschallbild nach nicht ganz vier Wochen Trächtigkeit aus. Auf diesem Bild sieht man oben links ein Fruchthülle mit einem Welpen. Rechts kann man einen zweiten Welpen vermuten. Die ganze Fruchtblase misst gerade mal 2,5 cm.

Man muss schon die Erfahrung eines Tierarztes haben um etwas darauf zu erkennen. Ich finde diese kleinen Wesen könnten genauso gut auch Katzen, Hamster, Dinosaurier oder Aliens werden, dass es kleine Hunde sind, kann man als Laie erst viel später erkennen.
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Auf diesem Foto ist Melba nun schon 8 Wochen tragend. Ihr dickes Bäuchlein ist ihr jetzt schon recht hinderlich. Wenn man ihr liebevoll den gespannten Bauch streichelt, genießt sie es sehr. Seit dem Ende der 7. Trächtigkeitswoche kann man die Bewegungen der Welpen spüren, wenn man die Hand leicht auf den Bauch der Hündin legt. Dieses erste "Hallo du" berührt mich jedes Mal zutiefst. Welche kleine Hundepersönlichkeit tritt mich da sacht durch die Bauchdecke hindurch? Rüde? Hündin? Wie wird das Hundekind aussehen?
OHH wie spannend!
Wenn die Geburt kurz bevor steht, schneide ich der werdenden Mutter die Haare am Bauch kurz, damit die Welpen die Zitzen besser finden und sich nicht in den langen Haaren verwickeln. Man sieht deutlich die groß gewordenen rosigen Zitzen und den prallen Bauch. Nun kann es nicht mehr lange dauern bis zur Geburt.
Hündinnen haben eine Tragzeit von 59 bis 63 Tagen.

Ab dem 56. Tag beginne ich bei der Hündin dreimal am Tag die Temperatur zu messen.

Warum?

Die Normaltemperatur einer Hündin liegt im Schnitt bei ungefähr 38,5 Grad. Vor der Geburt sinkt die Temperatur aber sehr deutlich ab. Bei den meisten Hündinnen sinkt sie unter 37 Grad. Wenn die Temperatur erst einmal auf diesem Punkt ist, kann man mit der Geburt innerhalb der nächsten 24 Stunden rechnen. Dann ist es wichtig, dass man nicht mehr aus dem Haus muss und man der Hündin zur Seite stehen kann, wenn die Geburt losgeht.
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In dieser Zeit haben die Hündinnen Vorwehen. Sie fühlen sich unwohl, rennen ständig umher, graben in ihren Hundekörben, auf Decken, auf dem Teppich, sogar auf blankem Fußboden buddeln sie oft als wenn sie ein Lager für ihre Kinder graben müssten. Sie sind dann sehr unruhig und hecheln sehr stark. Manche jammern auch gelegentlich, wenn die Welpen zu sehr treten oder der Bauch weh tut.

Für unsere Hündinnen ist es immer sehr wichtig, dass ich in dieser Zeit bei ihnen bin und alles so ruhig wie möglich im Haus ist. Sie hassen es, wenn ich den Raum verlassen muss und verfolgen mich auf Schritt und Tritt. Bloß nicht alleine sein, wenn es losgeht! Als wenn sie sagen wollten: "Bleib um Gottes Willen da! Ich brauch dich zum Pfötchen halten! WER hilft mir denn sonst, wenn du nicht da bist!"

Geburten sind sehr intime Momente im Leben einer Hündin und alle unsere Hündinnen haben bis auf ganz wenige Ausnahmen immer gewartet, bis mein Mann und meine beiden Jungens, entweder außer Haus oder im Bett waren, um ihre Kinder zu bekommen. Daher bin ich mittlerweile dran gewöhnt, dass unsere Welpen immer erst nach Mitternacht auf die Welt kommen. Wir haben schon mehrfach versucht, "werdenden Züchtern" die Möglichkeit zu geben, eine Geburt direkt mitzuerleben, aber die Hündinnen beschlossen dann stets, auf jeden Fall so lange zu warten, bis der ihnen - in dieser Situation - sehr unerwünschte Besuch wieder weg war, um dann prompt mit der Geburt fort zufahren. Erst wenn die Geburt schon in der Phase der Presswehen ist und nach Möglichkeit der erste Welpe da ist, werden Zuschauer notgedrungen toleriert und die Geburt nimmt dann ihren normalen Lauf.

Aber wenn man das weiß, warum soll man dann der Hündin so viel Stress zumuten? Seither bekommen wir die Hundekinder in aller Ruhe und Zweisamkeit lieber alleine.
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Bei Melba zeigt das Digitalthermometer am Montagmorgen, den 8. März ( 62. Trächtigkeitstag) dass die Temperatur nun ihren Tiefststand von 36,9 Grad erreicht hat. Die Wurfkiste ist vorbereitet, das Zimmer ist schön warm beheizt, Handtücher, Waage und alles Notwendige stehen schon seit Tagen bereit. Nun kann es losgehen!

Melba zeigt ganz lehrbuchmäßig alle typischen Anzeichen einer bevorstehenden Geburt. Sie gräbt wie ein Weltmeister in allen Hundekörben, wandert ständig umher, ist mit nichts zufrieden, geht ständig in den Garten um sich zu entleeren, hechelt vor sich hin und fühlt sich sichtlich unwohl. Die Presswehen setzen aber erst kurz nach Mitternacht, am 9.3. ein.

(63. Trächtigkeitstag)
Melba - kurz vor einer Presswehe - in ihrer gründlich umgegrabenen Wurfkiste. Sie legt sich absichtlich so, dass sie sich an den Kistenwänden abdrücken kann. Das gibt ihr Halt.
Der Rücken zieht sich zusammen, wird rund, der Bauch wird ganz hart und dann presst die Hündin. Es braucht einige Wehen, bis die Welpen ihren Weg geschafft haben. Am Beginn der Presswehen sind die Abstände zwischen den Wehen noch sehr groß (20 Minuten), aber dann werden die Abstände kurz vor dem Austritt des Welpen immer geringer und dann...
sieht man eine durchsichtige, mit Fruchtwasser gefüllte Fruchtblase. Mit jeder Wehe erscheint sie mehr.

Wenn man auf dem letzten Foto genau hinsieht, kann man eine kleine Pfote mit weißen Krallen erkennen.
Melba`s Erstgeborener kommt in Steißlage. Das heißt, er kommt mit dem Hinterteil zuerst auf die Welt. Das ist bei Hunden nichts Ungewöhnliches und bereitet im Normalfall auch keinerlei Schwierigkeiten. Bei Hunderassen mit extrem großen Köpfen (Englische Bulldoggen oder Möpsen), kann das aber manchmal ein Problem sein, da dann die Köpfchen stecken bleiben.
Hier ist der Kleine mit den Hinterbeinchen und dem Bauch geboren. Vorderbeine und Kopf sind noch unterwegs.
Auf diesem Foto sieht man, wie der Welpe jetzt "mithilft", indem er sich dreht und windet. Seine Bewegungen regen die Wehentätigkeit an.
Jetzt sind die Hinterbeine, der Körper und die Vorderbeine da.
Geschafft! Es ist 0.45 Uhr als Melbas Erstgeborener, ein kleiner Rüde auf die Welt kommt. Nachdem er abgenabelt und trockengerieben ist, kommt er auf die Digitalwaage. Er wiegt stolze 200 g.
Der zweite Welpe kommt genau eine Stunde später um 1.45 Uhr. Auch er wird in Steißlage geboren. Melba versucht die Fruchtblase zu öffnen.
Hier sieht man sehr gut die feinen Adern, mit denen die Fruchtblase überzogen ist.
Die Fruchtblase und die Nabelschnur sind immer noch mit der, noch nicht geborenen Nachgeburt verbunden. (Baby draußen, Nachgeburt drinnen)
Hier ist der Welpe zwar schon von seiner Fruchthülle befreit, aber noch nicht abgenabelt. Dieser sonderbare Fleischklumpen (die Nachgeburt oder Plazenta genannt) hat den Welpen während der Schwangerschaft ernährt. Der Welpe ist mit der Nachgeburt durch die Nabelschnur verbunden. Dieser junge Mann wiegt 186 g.
Der nächste Welpe ist unterwegs. Deutlich sieht man, wie sehr sich die Vulva fast schlauchförmig dehnen muss um den Welpen austreten zu lassen.
Das Fruchtwasser ist etwas verfärbt.
Auch hier sieht man, wie der Welpe durch Drehen und Wenden versucht, seinen Kopf frei zu bekommen. Mit den Vorderbeinchen drückt er sich von der Mutter weg.
Geschafft! Das Köpfchen ist frei.
2.10 Uhr: Unser drittes Hundekind ist da. Wieder ein Rüde, er wiegt 180 g.

Die Fruchthülle ist abgestreift. Die Nase ist frei, aber er muss noch abgenabelt werden. Erfahrene Hundemütter kauen die Nabelschnur ein paar Zentimeter vom Bäuchlein des Welpen ab und fressen dann die Nachgeburt.

Das hört sich sehr eklig an, ist aber notwendig, da in der Nachgeburt viele wertvolle Stoffe enthalten sind, unter anderem auch ein Stoff, der die Wehentätigkeit wieder anregt. Daher sollte man die Hündin gewähren lassen, wenn sie die Nachgeburten fressen will. In freier Wildbahn dient dieses Verhalten auch dazu, um das Wurflager sauber und geruchsfrei zu halten. Zu schnell würden durch die Verwesung der Nachgeburten Welpen in größte Gefahr kommen.
Hier noch einmal die Nachgeburt:

Verpackungsmaterial (Fruchthülle)

Versorgungspaket (Plazenta), und

Versorgungskanal (Nabelschnur)
Baby Nummer 4 kommt um 2.30 Uhr. Wieder ein kleiner Rüde.
Auch wenn dieser kleine Hund nackt aussieht: er hat schon ein kurzes Fell. Nur die Öhrchen und die Region um das Schnäuzchen sind noch fast unbehaart.
Wenn die Welpen geboren sind, ist es wichtig dass die Fruchthülle, vor allem vorne am Schnäuzchen gleich geöffnet wird und der Welpe Nase und Lunge von Fruchtwasser gereinigt bekommt, damit er ungehindert atmen kann.

Alle Welpen kommen mit geschlossenen Augen und Ohren auf die Welt. Das heißt, sie sehen und hören noch nichts. Auch wenn sie wollten, könnten sie weder die Augen noch die Ohren öffnen - sie sind noch zugewachsen und öffnen sich erst nach 10 bis 14 Tagen.
Auf diese Länge nabelt die Hundemutter ab. (das heißt, auf diese Länge hat sie die Nabelschnur durchgebissen. Tut sie das nicht, muss der Mensch helfen und die Nabelschnur durchtrennen.) Hier ist das Hundekind kurz nach der Geburt zu sehen. Die Nabelschnur ist noch durchblutet, aber schon in wenigen Stunden wird sie völlig eingetrocknet sein und aussehen, wie ein abgebranntes Streichholz.
Um 2.50 Uhr kommt dann das einzige Hundemädchen mit einem Gewicht von 181 g zur Welt.

Auf diesem Foto sieht man, dass die Nabelschnur hinter dem Ansatz am Bauch aus mehreren feinen Strängen besteht.
lba hat es endlich geschafft. Sie hat 5 Hundekindern das Leben geschenkt. Nun sind vier Rüden und eine Hündin auf der Suche nach der besten Zitze.
Alle werden von der Hündin gründlich sauber geleckt. Das Bäuchlein und der Po werden dadurch massiert und die Verdauung kommt in Gang.
Pampers für Hunde gibt es bis jetzt noch nicht und daher leckt die Hündin in den ersten Wochen alle Ausscheidungen ihrer Welpen auf um die Kinderstube sauber zu halten. In den ersten Tagen können die Welpen nur dann ein Pfützchen oder Häufchen machen, wenn sie von der Mutter durch Lecken in der Analgegend und am Bauch dazu animiert werden.
Das sind unsere Hundekinder am Abend des 9.3.2004, ihres ersten Lebenstages. Jetzt sind sie sauber und trocken. Die "dunklen Haare" die man auf dem weißen Tuch sehen kann, sind keine. Es sind die abgetrockneten Nabelschnurreste.
Hier sieht man es noch deutlicher.
Wenn die Nabelschnüre so aussehen, kürze ich sie mit einer sterilisierten Schere auf einen knappen Zentimeter Länge um zu verhindern, dass die Kleinen damit im Fell der Mutter hängen bleiben.
Welpen mit hellem Fell kommen meistens mit völlig unpigmentierten Nasen und Lidrändern auf die Welt. Erst im Lauf der nächsten Tage und Wochen werden die Nasen dann Pünktchen für Pünktchen dunkler. Bei manchen Welpen kann das Wochen dauern, bei manchen Welpen kann man schon nach wenigen Tagen die dunklen Pünktchen sprießen sehen.
Hier kommt unser "Seniorchef" die neuen Hundekinder begutachten.
Jedes Mal, wenn ein Lebewesen, welcher Gattung auch immer, heil und gesund an allen Gliedern auf diese Welt kommt, ist es ein neues kleines Wunder, jedes Geschöpf ist einzigartig - ein ganz großes Geschenk, dessen wir uns stets bewusst sein sollten.

Danke an dich kleine Melba, für deine Geduld mit mir und der störenden Kamera, die mit ihren Fotos auch anderen Menschen erlaubt, an diesem Wunder teilzuhaben.
...... UND TSCHÜSS !!!!!!!!!!!!!!
und VIELLEICHT BIS BALD !!! ?
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