Heute
will ich euch was erzählen: Als wir gerade mal dreieinhalb Wochen alt waren ist
Frauchen mit uns und dem ganzen Wuslon`s Clan in die Ferien nach Norddeutschland
in
das Ferienhaus der Familie gefahren. Das war sehr aufregend für uns. |
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| Unsere Mama hat so davon geschwärmt – Urlaub ist toll!
Den ganzen Tag rennen, spielen, Abenteuer erleben, Schiffchen fahren, neue
Leute kennen lernen, viel frische Luft und noch viele andere tolle Sachen. |
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| Oh Mann waren wir gespannt!
Gut vorbereitet haben wir uns auch – und schon mal in Tibor`s Hausschuhen
Kapitän gespielt. | |
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| Ich habe/ ich bin/ ich liege in Schuhgröße 45. |
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Irgendwann ging es dann los in den Norden. Mit Mama,
unserem gewohntem Bettchen und einem warmen Auto war unsere erste lange
Autofahrt gar kein Problem und wir haben die meiste Zeit einfach verschlafen. |
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| Aber als wir dann nach einer langen Autofahrt endlich
dort waren und was erleben wollten – da kam die große Ernüchterung denn
wir waren angeblich noch viel zu klein für alles! |
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Zu klein für wilde Rennspielchen im Garten...... |
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zu klein für wilde Verfolgungsjagden ......... |
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| zu klein für tolle Balgereien im Freien........ |
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zu klein um die Großen zu ärgern...... |
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zu klein für Havaneserballett...... |
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zu klein um mit Nachbars Hühnern zu spielen..... |
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zu klein um im Garten Besuch zu empfangen...... |
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zu klein um am Nord-Ostseekanal Schiffe gucken zu
dürfen...... |
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zu klein um an der Ostsee nasse Füße zu bekommen und um wie
Flummi, festzustellen, dass Salzwasser bäh schmeckt.... |
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Also eigentlich waren wir ziemlich gefrustet und wären am
liebsten wieder heimgefahren.
Es ist blöd, wenn man für alles zu klein ist.
Wir SIND nicht zu klein!!!! – Dachten wir.......
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| bis wir dann wirklich mal kurz ins Freie durften und
uns fast die Nase, Ohren und Füße abgefroren wären ..... |
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Ab da, waren wir eigentlich doch sehr froh, dass wir es im
Haus und in unserem Bettchen so schön warm und gemütlich hatten. |
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| Vielleicht sind wir doch noch ein wenig zu wackelig auf
den Beinen, vielleicht ist unser Fellchen doch noch nicht dicht genug für
die Temperaturen draußen – aber bestimmt nicht mehr lange und dann erobern
wir die Welt auch draußen! |
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Toll war, dass die Nachbarskinder jeden Tag vorbeikamen. So
hatten wir unsere ganz privaten Animateure. Das war Klasse! Kinder sind toll!
Die haben immer viele neue Ideen. Hier im Norden sprechen sie ganz anders als im
Süden. Man nennt das Platt! Aber wenn die Chemie stimmt, dann versteht man sich
trotzdem super. |
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Zuerst kam nur Julian mit seiner Schwester Lea Marlien...... |
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Dann kam ihre Freundin Maite mit.....
Und wir hatten alle viel Spaß miteinander. |
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Honey war ganz berauscht von Lea`s Socken.... |
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Aber am Leckersten waren immer ihre Hosen..... |
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Unglaublich lecker sogar!
Frauchen kam zu dem Schluss, dass Hosen in Norddeutschland
bestimmt mit Leberwurst aromatisiertem Waschmittel gewaschen werden. Andere
Länder – andere Sitten. |
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| Lea Marlien bestreitet das zwar aber Frauchen will sich
mal erkundigen ob es bei uns sooo ein leckeres Waschmittel auch gibt. |
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Richtig toll war, wenn Jona, der kleinste der Truppe (zwei
Jahre) mit zu Besuch kam.
Wir haben auch versucht ihn anzuknabbern und endlich-
endlich kamen wir uns mal so richtig groß und gefährlich vor:
Bei unseren ersten Versuchen riss er nämlich die Arme hoch
und stammelte: „ Isst mich! Isst mich!“ |
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| Da wir aber leider noch keine Zähne hatten, war es mit
seiner Angst schnell vorbei. – Schade! Wo wir uns doch kurz mal schon so
richtig groß und gefährlich gefühlt hatten..... |
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Seehunde gab es auch dort im Norden und wir durften sogar
einen im Wohnzimmer zum Spielen haben. Das war ein ganz Netter und deshalb
erlaubte ihm unsere Mama auch bei uns zu bleiben. |
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Lilli mochte ihn besonders gerne. |
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Hardy, der ab sofort Diego heißen soll, hatte viel Freude
an den bunten Spielsachen und die Spieluhr hatte es ihm besonders angetan.
Manchmal schaffte er es sogar an ... |
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| der kleinen Schnur zu ziehen und sie selber aufzuziehen.
Doch auch, wenn dann immer ein Schlafliedchen erklang – schlafen sind wir
deshalb NIE gegangen. |
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Kann man doch nicht machen - wäre doch unhöflich - wenn man
so netten Besuch hat! |
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| Nach 2 Wochen war unser Urlaub dann leider schon wieder
zu Ende und es ging wieder zurück nach Süddeutschland. Frauchen sagt, es
wird auch Zeit, denn unsere neuen Familien warten alle darauf uns so
schnell wie möglich wieder besuchen zu kommen. |
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Unsere Mama hat Recht: Urlaub machen ist eine feine Sache!
So ein Ausflug mit der gesamten Großfamilie ist eine lustige Sache. Auch wenn
wir Kleinen leider nicht viel von der Gegend gesehen haben – aber wir haben
einige Brocken Plattdütsch gelernt, viele neue Spiele gespielt und nette Friesen
in allen Größen kennen gelernt. |
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| Außerdem sind wir nun geübte und begeisterte „Autohunde“.
Frauchen sagt wir waren mustergültige Mitfahrer – ist doch klar: wir haben
geschaut wie sich die Großen verhalten und weil die es alle toll finden
wegzufahren und sich völlig entspannt bei der Fahrt hingelegt haben, da
haben wir es eben auch so gemacht. WIR SIND DOCH SCHON GROSS! |
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...... UND TSCHÜSS !!!!!!!!!!!!!!
und VIELLEICHT BIS BALD !!! ? |
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