Bildergeschichte |
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Ausnahmezustand bei den
Wuslon's oder Invasion der Kampfschnurrer |
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Tja, da guckt ihr! - Richtig - ich bin kein Havaneser - ich
bin Jenna, der XXL oder Königs- Havaneser (das ist ein Witz!) bei den
Wuslon`s Havanesern. Genau genommen bin ich zwar die Große, - die liebevolle
Tante für alle kleinen Havikinder hier im Haus, aber ICH BIN ein
Polnischer Niederungshütehund (auch Polski Owcharek Nizinny oder kurz PON)
nur um das mal klar zu stellen und ich bin der beste Freund und Schatten von
unserem Tibor. Bei ist gerade gewaltig was los, - etwas absolut Wuslon
untypisches und weil sich alle streiten, diese Geschichte zu erzählen, habe
ich ein Machtwort gesprochen und übernehme das selbst. |
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Anfang der Sommerferien saß auf einmal an einem Sonntag auf
unserem Dach der Storch. Ich glaube ja eigentlich schon lange nicht mehr
daran, dass der Storch die Kinder bringt - aber was soll ich sagen: An dem Tag
hatten wir auf einmal junge Kätzchen. Besser gesagt: unsere Sibirische Katze
Fluffi bekam 4 winzige kleine Miezchen. |
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Frauchen und der Chef waren davon wohl nicht so besonders
überrascht. Immerhin hat Frauchen fast drei Jahre lang gebraucht um ihre
"drei" Männer davon zu überzeugen, dass es bei den Wuslon`s
wenigstens einmal kleine Kätzchen geben sollte. Der Chef hatte sich am
meisten und am längsten gesträubt und die finstersten Szenarien ausgemalt,
was uns mit kleinen Kätzchen alles erwarten würde. (Darauf komme ich später
noch genauer zurück.) - Auf jeden Fall hat Frauchen sie alle irgendwann doch
überzeugt und Fluffi durfte mit einem hochwohlgeborenen Sibirischen Kater
Hochzeit feiern. |
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Vater der Kinderschar ist der internationale Champion
Bentley of Kymaya`s Place Ich war ja nicht dabei, aber
nach den Fotos zu schließen: ein Prachtskerl! Superlieb soll er sein und ein
großer Fan von Hunden, weil er selber mit drei großen Hunden aufgewachsen
ist. |
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So sah dann also das Ergebnis dieser Hochzeit aus. Zwei
schwarze und ein blaues Katerchen, sowie ein dreifarbiges Katzenmädchen. |
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WINZIGE KLEINTEILCHEN! Kaum der Rede wert und für uns Hunde
noch völlig uninteressant. Das war auch gut so, denn Fluffi, die Mutter der
Kleinen, die ja sonst eine Seele von einer Katze ist, hätte jeden von uns
platt gemacht, wenn wir ihren Schätzchen auch nur auf Sichtweite zu nahe
gekommen wären. Eigentlich sahen sie ja eher aus wie kleine Mäuse.... |
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Als sie nach einer guten Woche die Augen öffneten änderte
sich das. Langsam wurden es kleine Katzen und schon mit zweieinhalb Wochen
hatte Nuschka eine gewaltig große Klappe und schon erstaunlich lange Schnurrhaare
.... |
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fast - aber nur fast - so lange wie die von ihrer Mama
Fluffi. |
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Sid - schon in dem Alter sehr verspielt - zeigt hier seine
kompletten Waffeneinheiten. |
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Capone lässt sich lieber sein Bäuchlein
kraulen. |
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Mit vier Wochen sahen sie eigentlich immer noch ganz harmlos
aus. Frauchen quartierte die ganze Katzenfamilie in unseren großen
Welpenlaufstall um. Das war zwar gut gemeint, aber anders als unsere
Hundekinder, schafften die kleinen Chaoten schon nach ein paar Tagen dort
auszubrechen. |
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Und dann ging der Spaß erst richtig los. |
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Für uns Hunde war das eine schlimme Zeit. Fluffi verstand
mit uns Hunden wegen ihren Kindern überhaupt keinen Spaß mehr. Sobald bloß
eines mauzte oder leise fauchte mutierte Fluffi zum Säbelzahntiger. |
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Da fragte sie gar nicht erst WARUM - nein - dann gab es
gleich heiße Ohren für uns Hunde. Am besten man vermied es weiträumig einem
der Kleinen zu nahe zu kommen. Das war aber leichter gesagt als getan: |
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Die Kleinen marschierten schon überall herum. Egal wo man
als Hund auch laufen wollte -auf der Treppe, in jedem Zimmer, in jedem
Stockwerk, |
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selbst in meinem Hundekorb - immer war schon eines der
kleinen Katzentiere da. |
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Und wenn sie noch nicht da waren, dann kamen sie prompt wenn
wir uns irgendwohin gelegt hatten und machten auf Kuscheltiger. |
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Selbst in diesem kleinen Zelt hockten die Minitiger. Mein
Tibor kann von Glück sagen, dass er da wieder heil raus kam. Sie haben ihn
nur ganz leicht und zärtlich in die Nase gebissen....... |
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Denn obwohl sie so klein sind - ihre Zähnchen sind schon
sehr, sehr spitz und ihre Spikes an den samtigen Pfoten haben es in sich.
(obwohl ich zugeben muss, dass sie sich unglaublich gut unter Kontrolle haben
und die Krallen beim Spielen immer drin lassen) |
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Untereinander sind es aber lauter kleine Gremlins! Eine
große Leidenschaft scheinen sie mit Hundekindern gemeinsam zu haben. Sobald
sie wach sind beginnen sie mit ihren Kampfspielchen. Sie balgen sich, ... |
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liefern sich heiße Verfolgungsjagden,...... |
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manchmal sogar mit dem Auto. |
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der "Feind" wird umzingelt und in die Enge
getrieben ...... |
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Auf die Bäume gejagt.....(Selbst unser Rambo ist vor ihnen
nicht sicher.) |
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Obwohl er ja behauptet, dass er einfach nur einen besseren
Überblick von dort oben hat. |
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So ganz geheuer sind ihm die kleinen Tiger auch nicht,
obwohl Fluffi ihn von Anfang an ganz großzügig als Ersatzvater eingeplant
hat. |
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Ich muss schon sagen: Fluffi ist eine gute Mama. Sie ist
ständig für ihre Kinder da, wacht über sie, säugt sie .... |
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und sorgt dafür, dass sie sich trotz Gegenwehr und großer
Klappe waschen lassen. |
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Manchmal machen sie es ihr nicht gerade einfach. Aber was
sein muss, muss sein. |
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Ich würde ihr ja bei der Wascherei gerne mehr helfen, aber
Fluffi hat mir das ganz klar verboten. (darf ich nur, wenn sie grade mal nicht
guckt) In dem Punkt ist sie nicht bereit zu diskutieren. Trotzdem bin ich mir
sicher: Wir haben die saubersten kleinen Katzenkinder die man sich vorstellen
kann. |
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So lange die kleinen Racker wach sind ist sie ständig in
Hab-Acht-Stellung. Kein Wunder, dass sie abends immer fix und fertig ist. Die
Bande ständig unter Aufsicht zu halten ist ein Fulltimejob und unglaublich
anstrengend. |
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Denn sobald die Katzenkinder wach sind, sind sie wach -
HELLWACH - und wie! Die sehen und hören alles. Und dann geht es rund! |
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Egal wo man auch rumschnüffelt ....... |
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überall findet man einen der kleinen Tiger. Eigentlich
haben wir nur vier Katzenkinder - aber ich kann euch sagen: ES SIND GEFÜHLT
MINDESTENS ZEHNMAL SO VIELE! |
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Manchmal gibt sogar Frauchen zu, dass der Chef mit seinen
Befürchtungen recht hatte. Denn er hatte es drei Jahr lang immer wieder in
den schillerndsten Farben ausgemalt wie es sein würde, wenn kleine
Katzenkinder das Haus unsicher machen würden. Nicht nur am Boden - NEIN -
überall!!!! Und er hatte Recht und WIE er Recht hatte: Sie hängen in den
Palmen,..... |
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Sie spielen mit oder in den Blumen, |
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Nuschka findet Blümchen besonders toll. - Klar - sie ist ja
auch das einzige Mädchen. |
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Sie turnen auf dem Sofa, dem Bett oder in den Gardinen Sie
hängen an den Handtüchern, unseren Hundeschwänzen, - SIE SIND
ÜBERALL!....... |
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Sogar in der Spülmaschine habe ich sie schon erwischt.... |
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Sie finden die unglaublichsten Verstecke, verschwinden dort
und...... |
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tauchen - wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet-
plötzlich wieder auf..... |
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Sie spielen mit Spielsachen die ihnen gar nicht
gehören...... töten die Delirium Tremens Mäuse aus der Geschichte mit der
bayrischen Spezialprägung..... |
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(Vielleicht ersticken sie ja dran....) |
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Nicht nur die Lok`s vom Chef werden von ihnen genau
untersucht - diese kleinen Gangster können alles gebrauchen. |
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Leider auch meine Bälle. Seit die kleinen Tiger unser Haus
unsicher machen, scheinen sie alle verschwunden zu sein. Die Zwergtiger
glauben wohl ich merke nicht, dass sie meine Bälle immer unter das Sofa
kicken damit ich nicht mehr dran komme. |
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Das ist sehr, sehr ärgerlich für mich. |
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Die Bällchen aus unserem Bällchenpool findet man im ganzen
Haus. |
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Unsere Spieltunnel werden durch die Wohnung gerollt. Sie
werden durchrannt, übersprungen, fortgerollt, sie kriechen drunter durch,
beißen rein, spielen mit den Verschlussbändern - nichts ist vor ihnen
sicher! |
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Ich kann euch sagen : noch NIE lagen hier so viele
Hundespielsachen gleichzeitig herum. Nur selten gibt es mal was, von dem sie
wenigstens kurzfristig beeindruckt sind, so wie von diesem eigenartigen
Spielzeug. (ein blödes Spielzeug: man muss zum Abschalten entweder die
Batterie herausnehmen oder es tot beißen) |
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Seit die Katzenkinder ca. 7 Wochen alt sind dürfen die
Hundekinder unter der gestrengen Aufsicht von Fluffi mit ihren Kindern
spielen. |
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Also, ICH als Hund, würde das ja nicht erlauben. Unsere
Havikinder werden dadurch völlig falsch geprägt. Die spielen jetzt schon
Katzenspiele, lieben Katzenspielzeug, lernen die Katzensprache..... |
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und versuchen Wedelspielzeug zu fangen. Besonders elegant
wirken sie dabei meistens leider nicht. Ich fürchte es braucht nicht mehr
lange und sie fangen an zu miauen. |
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rupfen und kaputt machen, klappt bei Hunde- und..... |
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Katzenkindern gleichermaßen super. |
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Die kleinen Monster wickeln |
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betreiben Kernforschung, .... |
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machen eine Riesensauerei und schaffen es trotzdem dabei
ganz unschuldig auszusehen...... Gut - so lange Frauchen nicht glaubt, dass
wir Hunde das waren, kann es mir ja egal sein. Ich muss die Sauerei ja nicht
wegräumen.... |
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Diese kleinen Affen probieren sich als Artisten auf leeren
Klopapierrollen |
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Verschaffen sich unerlaubt harte
Getränke..... Unmengen an leckerstem Katzenfutter schlingen die kleinen
Feinschmecker in sich rein!!!! |
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Wenn es dann auch noch Leckerchen gibt, werden
sie schon beinahe gefährlich. |
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Selbst vor Hundekuchen machen sie nicht HALT! Das ist
furchtbar für mich - denn ich bin ständig auf Diät! Wie das immer duftet! |
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Die fressen ALLES und VIEL und wenn ich nicht höllisch
aufpasse, dann schnappen sie mir meinen Streifen Trockenfleisch auch noch weg. |
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Ich mache grade mal wieder meine beliebte, alljährliche
Apfeldiät. Äpfel sind gesund! - Und was dieses Jahr ganz besonders toll ist
: - KATZEN - selbst kleine Gierschlundkatzen, wie unsere Fluffikinder -
FRESSEN KEINE ÄPFEL! Da die Äpfel im Herbst überall frei verfügbar auf
den Streuobstwiesen liegen, fresse ich mich beim Gassigehen jedes Mal so
richtig satt. - Bis zum Anschlag! - Und wenn dann keiner mehr reinpasst, trage
ich auch noch ein paar nach Hause. (Für den Fall, dass ich später noch
Hunger bekomme und das ist meistens der Fall) |
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Ich liebe Äpfel. Schon als Welpe habe ich sie gerne
gesammelt, auch wenn ich leider nicht alle fressen konnte. |
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Frauchen schätzt meine Diät leider gar nicht. Sie sagt,
ich nehme jedes Jahr im Herbst gewaltig zu. Jeden Tag ein paar Kilo Äpfel
wären einfach zu viel für mich. (also da übertreibt sie gewaltig - ich
verdrücke höchstens 4 bis 6 Äpfel bei jedem Spaziergang ) Außerdem würden
so viele Äpfel zur Produktion von gewaltigen Mengen übel stinkendem Biogas
führen...... Was auch immer sie damit meint. |
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Egal - Äpfel sind was Wunderbares und wenn keine mehr unten
rum liegen, dann pflücke ich sie mir notfalls selber vom Baum! |
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A propos rum liegen: Jetzt bin ich doch total vom Thema
abgekommen. Also wieder zurück zu unseren Terrormiezchen. Die liegen, laufen
und klettern überall rum. |
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Seit neuestem klettern sie, Dank ihrer "Spikes"
jede Treppe, Leiter oder Baum hoch...... |
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Wie kleine Affen sind sie ratz-fatz oben und finden sich
dann obercool - und uns Hunden gegenüber mächtig überlegen...... |
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Nur das runter kommen ist noch ein ernsthaftes
Problem....... |
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Hilfe nehmen sie nur ungern an......... |
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Zu ihrer eigenen Sicherheit müssen sie aber oft, mehr oder
weniger willig, gerettet werden |
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Es sind schon sonderbare Geschöpfe. Manchmal sehen sie aus
wie Eichhörnchen auch wenn sie beim Klettern nicht annähernd so geschickt
sind. |
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Manchmal sehen sie wie unschuldige kleine pausbäckige
Engelchen aus .... (ganz ehrlich - wenn Karli so guckt und dann auch noch
schnurrt wie ein Weltmeister, könnte er von mir sogar meinen Knochen
bekommen) |
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"Sind wir nicht klein und
niedlich?" |
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Selbst Sid und Capone schaffen es immer wieder lieb und
harmlos auszusehen. Doch meistens dauert es nicht lange und dann...... |
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geht wieder der kleine schwarze Teufel mit ihnen durch......
Wie war das noch - Gibt man dem Teufel den kleinen Finger...... |
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dann nimmt er gleich die ganze Hand! (Gut - Hand passt wohl
doch noch nicht komplett rein, aber der Zeigefinger scheinbar schon) Es ist
herrlich ihnen zuzuschauen. Irgendeinen Blödsinn machen sie immer. Sie sind
so einfach zu beschäftigen. |
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Mit einem Karton, einem Fussel, einem kleinen Blatt oder ein
paar freundlichen Schwanzwedlern können sie sich stundenlang beschäftigen. |
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"Zeig doch mal, was da drin ist!" |
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"Ich glaub, ich hab` da was." |
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"HUAH!" Tja, die sind klein, aber gemein und
halten sich manchmal für unglaublich gefährlich. Das gefährlichste an
unseren Kampfschnurrern ist aber, dass sie sich mit jedem Tag mehr bei Mensch
und Hund in die Herzen schnurren und einschmeicheln. Sie machen sich einfach
unentbehrlich so dass wir uns eigentlich schon gar nicht mehr vorstellen
können auch nur einen dieser Tiger jemals abzugeben. |
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Sie unterstützen uns im täglichen Leben. Mit Tibor machen
sie Hausaufgaben, halten sein Bett warm und ...... |
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besonders Nuschka schafft es mit weiblichem Charme und dem
entsprechenden Augenaufschlag, in ihm Beschützerinstinkte zu wecken. Welcher
Mann würde sich nicht bei so einem bewundernden Blick groß und stark
fühlen? (nur ihre Brüder fallen nicht auf sie herein -unser kleines
Glückskätzchen hat es nämlich faustdick hinter den Ohren!) |
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Aron bringen sie trotz Prüfungsstress immer wieder zum
Lachen, auch wenn er mit ihnen alle Hände voll zu tun hat um sie zu
bändigen, mit ihnen zu kuscheln oder..... |
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sie nach anstrengendem Treiben ins Bett zu
bringen. |
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Unserem Chef zeigen sie immer wieder die Kunst der völligen
Entspannung, - |
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Und wie schön es ist, sich voller Vertrauen auffangen zu
lassen und in schützenden, wärmenden Händen völlig loslassen und
abschalten zu können . |
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Sie zeigen ihm, wie wichtig es ist trotz viel Arbeit und
Stress - immer und überall- ein kurzes erholsames Schläfchen machen zu
können. |
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Bei Einschlafstörungen hat sich Karli`s Gähnhypnose
bewährt. Sie funktioniert eigentlich immer. (Sobald ich ihn gähnen sehe,
werde ich schon müde.) |
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Das Problem ist nur, dass Karli dabei auch jedes Mal
einschläft..... |
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Zur körperlichen Ertüchtigung und zum Stressabbau bringen
sie dem Chef neue, fernöstliche Kampftechniken bei. (hier demonstrieren sie
die doppelt, gemeuchelte Würgerolle nach Kami Kat Ze) |
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Nuschka zeigt den "einbeinig gestandenen Todesschlag
des Kampfkranichs". Sie beherrscht ihn in Perfektion. |
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Sid zeigt hier eine Übung, die es erlaubt sich auch im
Geschäftsleben schnell unsichtbar zu machen: "WuTsch Igleiweg"
(übersetzt: schwarzer Schatten verschwindet unter Badewanne) |
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Als Blutdruck senkende Maßnahme schnurren sie was das Zeug
hält und da sie das ja alle gut können, braucht der Chef bestimmt bald keine
Medikamente mehr. Regelmäßiges Bäuchlein und Kinn kraulen, sowie
Streicheleinheiten für die kleinen, haarigen, schmuseweichen Schnurrer sorgen
für warme Hände selbst an kalten Tagen. |
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Hier demonstrieren sie das ganz klar bei Aron. In dem Punkt
sind die kleinen Schnurrer uns Hunden gegenüber eindeutig im Vorteil - denn
wir Hunde müssen warten bis man sich zu runterbeugt und uns krault (außer
man ist eine Deutsche Dogge oder ein Irischer Wolfshund). - Doch da kennen die
kleinen und großen Katzen nichts - die klettern einfach auf Sofa oder Sessel,
dann an ihrem Schmuseopfer hoch, knuffen ihm ihre Köpfchen in die Hände und
dann MUSS er sie einfach streicheln! Egal ob er will oder nicht. |
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Frauchen zeigen sie immer wieder wie einfach es ist Spaß zu
haben. Z.B. einfach mal eine Weile in der Hängematte rumhängen oder ein
wenig den Bruder ärgern. |
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... und vor allem, wie schön es ist, wenn man die
Hängematte mal einen Moment alleine und in Ruhe genießen kann..... |
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und dass man das Leben mit einem Augenzwinkern nicht allzu
tierisch ernst zu nehmen braucht. |
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Rambo ist mit seinen Zöglingen endlich mal so richtig
gefordert, denn anders als die Havikinder, die zumindest in den ersten Monaten
im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Boden bleiben, |
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verfolgen ihn die
Katzenkinder in alle Höhenlagen. |
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Fluffi liebt ihre Kleinen abgöttisch, aber ich glaube sie
ist die Einzige hier, die sich manchmal etwas sehnsüchtig an ihre ruhigen,
völlig stressfreien Zeiten vor der Viererbande erinnert. |
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An Zeiten in denen sie noch völlig ungestört alleine bei
ihrem Aron abhängen konnte.... |
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ohne, dass eines ihrer Kinder ihr am Schwanz zog, Zeiten in
denen sie so lange schlafen konnte wie und wo sie wollte ohne ständig
aufzupassen, dass den Kleinen nichts geschieht. Ruhige Zeiten ohne ewig
balgende, tobende, unfolgsame, mauzende, schreiende, ewig hungrige und
bettelnde Katzenkinder. |
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- Doch andererseits - was bedeutet der ganze Stress schon
wenn man als Mutter dann den wohlgeratenen Nachwuchs betrachtet, der sich mit
Feiertagsgesicht extra für ein Foto für sie, brav in Positur gesetzt hat?
Unglaublich weiche, warme, anschmiegsame, schnurrende, kuschelnde, zärtliche,
wunderschöne, wohlgeratene, verspielte und freundlich gurrende gesunde
Katzenkinder - der ganze Stolz einer jeden Katzenmutter! |
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Mittlerweile haben auch wir Hunde den Chillfaktor der
kleinen Schnurrer schätzen und lieben gelernt. Mit einem wohligen Schnurren
an der Seite schläft man gleich noch mal so gut. |
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Was heißt hier: Wie Hund und Katz? Uns geht`s gut
miteinander. |
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Es ist immer gut wenn man eine Fremdsprache kann. |
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Ich liebe es, wenn mir diese kleinen, weichen Minitiger
morgens schon laut schnurrend entgegenkommen und mit vor Freude zitterndem
Schwänzchen ihr Köpfchen an mir reiben oder wenn sie es sich zwischen meinen
Pfoten gemütlich machen.(Ich glaube, ich werde auch einen behalten.) |
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So, das war`s erst mal mit der Geschichte unserer
Sibirischen Katzenkinder. Ich bin sehr stolz auf unsere kleinen,
hundeerprobten Miezchen. Auch wenn es uns unglaublich schwer fällt, sind wir
nun auf der Suche nach neuen Traumfamilien für unsere Katzenkinder.(mehr als
eine von ihnen passt später nicht mehr zu mir in meinen Hundekorb) Sie sind
komplett geimpft, mehrfach entwurmt, haben edelste Abstammung, ein
Gesundheitsattest und einen vorzüglichen Stammbaum. Das tollste aber ist ihr
liebes Wesen und ihr absolutes Vertrauen in das Gute in Mensch und Hund. |
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Da bis jetzt kaum jemand weiß, dass wir diese kleinen
Schätzchen bei uns haben und unsere kleinen Wonneproppen garantiert nur an
Menschen und Hunde abgeben werden, bei denen sie mindestens ebenso sehr
geliebt werden wie bei uns, könnte es durchaus sein, dass sie noch eine Weile
bei uns herumräubern und ich bald wieder Neues von ihnen zu berichten habe.
Bis dann mal! |
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